Hier finden Sie alle Informationen zu unserem Solarauto. Von den ersten Schritten bis zum heutigen Zeitpunkt halten wir die Veränderungen und Upgrades des Autos fest. Schauen Sie gerne rein und lassen Sie sich überraschen, welches Wissen zu endecken ist.
Stück für Stück nehmen wir das Chassis auseinander und demontieren das Kühlsystem, die Kraftstoffversorgung und in mehreren Anläufen auch den kompletten Motor. Jetzt gibt es genug Platz für die Batterie und das Steuergerät. Das Fahrzeug ist jetzt deutlich leichter, aber immer noch schwerer als gedacht. Müssen wir noch weitere Teile der Tragkonstruktion austauschen? Der Lenkwinkel ist leider auch eingeschränkt, sodass der Wendekreis noch optimiert werden muss.
Ein Chassis bildet den Rahmen, auf den wir alles andere anpassen wollen. Nach langer Diskussion und Abwägen von vielen verschiedenen Bauarten fanden wir einen ausgedienten Formel-Junior Rennwagen mit Benzinmotor. Dieser wird an einem Samstag in der Schweiz abgeholt, nach Friedrichshafen transportiert und in die Werkstatt geschoben. Endlich wird das Projekt greifbar und das Schrauben kann starten!
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass wir erfolgreich ein Formel Junior Auto gefunden haben, das unseren Projektanforderungen entspricht. Das Fahrgestell, das wir benötigen, erfüllt unsere Erwartungen, und wir sind begeistert, endlich den richtigen Fund gemacht zu haben. Es gibt jedoch eine Herausforderung, die diesen Erfolg begleitet. Das ausgewählte Fahrzeug befindet sich in der Schweiz, was die Beschaffung komplizierter macht. Die Einfuhrvorschriften und Zollbestimmungen sind nicht nur komplex, sondern auch mit beträchtlichen Kosten verbunden. Trotz dieser Hürden sind wir hochmotiviert und entschlossen, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um das Fahrzeug zu importieren. Wir sind überzeugt, dass die Vorteile und die Passgenauigkeit des gefundenen Fahrgestells den Aufwand und die Kosten rechtfertigen. Die Suche nach dem richtigen Fahrgestell war ein wichtiger Meilenstein in unserem Projekt!
Angesichts des knappen Zeitrahmens, den wir für unser Projekt haben, haben wir die Idee in Betracht gezogen, ein fertiges Fahrgestell zu verwenden. Die zentrale Frage, die sich nun stellt, ist, welches Fahrgestell am besten zu unseren Vorstellungen passt. Da es unterschiedliche Meinungen in unserer Gruppe gibt, haben wir beschlossen, eine Entscheidungsmatrix zu erstellen, um die Auswahl eines geeigneten Fahrgestells zu rationalisieren. Dabei haben wir folgende Gewichtungsfaktoren festgelegt: Preis, Gewicht, Bremsen, Aerodynamik, Modifizierbarkeit, Sicherheit, Standort und Zulassung. Die Suche nach einem Fahrgestell erforderte intensive Recherche im Internet, sowohl in Foren als auch auf spezialisierten Portalen. Schlussendlich erschien uns ein Formel Junior Rennauto als ein vielversprechender Kompromiss. Allerdings gestaltet sich die Beschaffung dieser speziellen Fahrzeuge als eine Herausforderung, da sie auf dem Markt nur selten verfügbar sind.
Ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Projekts ist die Suche nach Sponsoren. Dies stellt sich als keine leichte Aufgabe heraus, und die Gruppe für Fundraising widmet viel Zeit der Recherche und dem Kontaktieren von Unternehmen und Stiftungen, um Unterstützung zu erhalten.
Am Ende des letzten Schuljahres erhielten wir eine sehr lehrreiche Einführung in das Projektmanagement von Herrn Wellinghausen-Striebel. Als erfahrener Experte im Bereich Projektmanagement hat er uns wertvolle Einblicke und Ratschläge vermittelt.Er betonte die Bedeutung eines sorgfältigen und gründlichen Übersetzungsprozesses der Spezifikationen und Anforderungen für unser geplantes Fahrzeug. Er riet uns, uns ausreichend Zeit zu lassen und erst mit der Entwicklung zu beginnen, wenn sämtliche Anforderungen klar und verständlich definiert sind.Die Übersetzungen der umfangreichen Spezifikationen und Anforderungen erwiesen sich als zeitaufwendiger und komplexer Prozess, der mehr Zeit in Anspruch nahm, als wir ursprünglich erwartet hatten. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, haben wir uns dazu entschieden, die Arbeit auf verschiedene Gruppen aufzuteilen. Jede Gruppe war für die Übersetzung und Bearbeitung eines bestimmten Gebiets verantwortlich. Dies ermöglichte uns eine effizientere Aufteilung der Arbeit und eine schnellere Fortschrittsrate.
Nachdem wir die umfangreichen Sicherheitsdatenblätter ausgefüllt haben, steht uns nun eine detaillierte Sicherheitseinweisung für die Werkstatt bevor. Im Vorfeld haben wir einige notwendige Dinge erworben, darunter Sicherheitsschuhe und Überzieher.
Vor dem eigentlichen Start in der Werkstatt haben wir uns intensiv mit den Sicherheitsdatenblättern auseinandergesetzt. Für jeden einzelnen Arbeitsschritt und jede mögliche Eventualität existiert ein entsprechendes Sicherheitsdatenblatt, das wir sorgfältig ausfüllen müssen. Angesichts der Vielzahl der geplanten Schritte haben sich viele Seiten angesammelt. Der bürokratische Aufwand hat uns beeindruckt, und wir haben zwei Wochen dafür aufgewendet.
Parallel zum Fahrzeugkauf führten wir detaillierte Berechnungen zu den Strömungswiderständen und Reibungsverlusten während der Fahrt durch. Auf Grundlage dieser Analysen ermittelten wir die erforderliche Motorleistung von etwa 3 kW. Eine ausführliche Diskussion entfaltete sich darüber, ob eine Hinterachse mit zwei angetriebenen Rädern leichter in das Fahrzeug zu integrieren wäre im Vergleich zu einem einzelnen Rad hinten. Die Abwägung ergab, dass eine Einrad-Lösung als Antrieb nicht nur kostengünstiger ist, sondern auch einfacher zu programmieren. Aus diesem Grund haben wir uns für die Einrad-Lösung entschieden und sind bereits aktiv mit der Erstellung der Konstruktionszeichnungen und den ersten Simulationen beschäftigt.
Für sämtliche Konstruktionszeichnungen benötigen wir Modelle der einzelnen Baugruppen sowie des gesamten Fahrzeugs. Glücklicherweise erhielten wir die großzügige Unterstützung eines 3D-Scanners, für den wir äußerst dankbar sind. Nach einer erfolgreichen Einarbeitung haben wir bereits verschiedene Baugruppen erfolgreich erfasst. Um das Fahrzeug optimal scannen zu können, haben wir es mit speziellen Stickern versehen. Die gescannten Modelle kommen nun in Fusion zum Einsatz, wo wir sie für Konstruktion und Simulation nutzen.
Die Auswahl der Elektromotoren und der Motorsteuerung nimmt einen zentralen Platz in unserem Projekt ein. Nachdem wir verschiedene Hersteller kontaktiert und unterschiedliche Angebote eingeholt haben, freuen wir uns nun sehr, mitteilen zu können, dass die Motoren erfolgreich bestellt wurden.